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ROLFES

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Mit Energie kennt sich Heinz Rolfes aus

29.12.2012

1892274Geht im Konrad-Adenauer-Haus in Lingen ein und aus: Heinz Rolfes, der nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lingen ist. Foto: Ludger Jungeblut

Geht im Konrad-Adenauer-Haus in Lingen ein und aus: Heinz Rolfes, der nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lingen ist. Foto: LT-Ludger Jungeblut

Christdemokrat will sich mit 65 Jahren neuen Herausforderungen stellen

Lingen. Woher nimmt der Mann nur seine Energie? Wer den Lingener CDU-Landtagskandidaten Heinz Rolfes trifft, staunt immer wieder über die Kondition des Politikers. Schon früh kam er mit der Energie im wörtlichsten Sinne in Berührung. Nach dem Besuch der Volksschule in Clusorth-Bramhar absolvierte Rolfes eine Lehre zum Starkstromelektriker bei der Erdölraffinerie in Lingen. Seit 1994 ist der jetzt 65-Jährige Mitglied des Landtages. Am 20. Januar stellt er sich erneut dem Votum der Wähler.

„Ich fühle mich noch fit genug, um mich neuen Herausforderungen zu stellen und nicht bei der ersten Schwierigkeit zu kapitulieren“, gibt er zur Begründung an, weshalb er glaubt, im Falle seiner Wiederwahl wiederum einiges für die Menschen in Niedersachsen und in seinem Wahlkreis Lingen erreichen zu können. Zum Wahlkreis gehört auch die Samtgemeinde Schüttorf.

Ebensowenig wie Rolfes seinerzeit Berührungsängste vor dem Umgang mit Starkstrom hatte, haben auch die Menschen im Wahlkreis keine Scheu, ihn bei Problemen anzusprechen. „Heinz Rolfes ist einer von uns und deshalb Ansprechpartner für alle“, heißt es in Kreisen der CDU. Er selbst sagt, nicht auf eine politische Karriere hingearbeitet zu haben. „Es hat sich so ergeben.“

1965 gründete er mit anderen den Sportverein BV Clus orth-Bramhar. Weil er sich generell nicht mit der Rolle als Zaungast begnügt, brachte er sich als Schiedsrichter in das Spielgeschehen ein. Selbstverständlich ist für den Katholiken bis auf den heutigen Tag die Bindung an einen kirchlichen Verband: Schon in jungen Jahren wurde er Kolpinger und interessierte sich für die katholische Soziallehre, der er auch in den politischen Gremien Gehör verschaffen wollte. Zudem ist er seit einigen Jahren Vorsitzender des SKM Lingen, dem katholischen Verein für soziale Dienste.

Im Jahr 1972 wurde Rolfes in den Rat der damals noch selbstständigen Gemeinde Clusorth-Bramhar gewählt, von 1974 bis 1996 übte er im Lingener Stadtrat großen Einfluss aus, zumal er von 1985 bis 1994 Vorsitzender der CDU-Mehrheitsfraktion war. Der Christdemokrat nimmt kein Blatt vor den Mund und kann durchaus ruppig werden, wenn er es für angebracht hält. So forderte er einmal einen Experten im Stadtrat auf, sein Fachchinesisch zu unterlassen und in verständlichem Deutsch zu reden. Nicht alle hätten schließlich einen akademischen Abschluss. Unangenehm wird er immer dann, wenn er den Eindruck hat, dass Verwaltungen – auf welcher Ebene auch immer – politische Beschlüsse nicht ordentlich ausführen oder sogar hintertreiben.

Auch den Wählern redet Rolfes, der 1968 in die CDU eintrat, nicht nach dem Mund. Mit Leuten, die schlaue Resolutionen verfassen, alles Mögliche beklagen, aber sich nicht aktiv fürs Allgemeinwohl engagieren wollen, kann er nicht viel anfangen. „Sicherlich ist vieles verbesserungsbedürftig. Aber wir müssen natürlich auch die Erfolge anerkennen. Gerade sie sind doch die Motivation, um für weitere Fortschritte zu kämpfen.“

Und Erfolge hat das Emsland – der Christdemokrat ist als Kreistagsabgeordneter seit 1996 zudem stellvertretender Landrat – nach seiner Auffassung genügend vorzuweisen. Als besonders erfreulich wertet er die niedrige Arbeitslosenquote von rund drei Prozent im Altkreis Lingen.

In aller Bescheidenheit verweist Rolfes auf seinen Beitrag beim Zustandekommen der Fachhochschule in Lingen. Selbstlob hat er nicht nötig. Bekannt ist, dass der Christdemokrat in Hannover wie ein Terrier für Projekte kämpft, wenn er sie als richtig erkannt hat. Die Wähler wissen das. Die 62,2 Prozent der Erststimmen, die er bei der Landtagswahl 2008 erzielte, sprechen eine deutliche Sprache. Das Wort des stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, der für die Bereiche Haushalt, Recht und Verfassung zuständig ist, hat im Landtag und bei der Landesregierung Gewicht.

Der frühere Lingener Oberstadtdirektor Karl-Heinz Vehring lobt noch heute die Verlässlichkeit von Rolfes bei der Durchsetzung wichtiger städtischer Anliegen. Rolfes will jetzt dafür kämpfen, die seiner Ansicht nach ideale Konstellation von CDU-Mehrheiten im Emsland, in Niedersachsen und auf Bundesebene zu erhalten. Die Positionen von Ministerpräsident David McAllister und die Interessen des Emslandes seien zu 100 Prozent deckungsgleich, meint er.

Damit Rolfes seine Energie behält, muss er nach eigenen Worten wie bei einem Kraftwerk manchmal zur „Revision“ vom Netz. Dann verreist er gerne mit seiner Ehefrau, mit der er eine inzwischen erwachsene Tochter hat. So hat sich der CDU-Politiker zum Beispiel in New York, London und Paris umgeschaut – auch um zu erkennen, dass die Lebensqualität im Emsland in Anbetracht der sozialen Spannungen in den Metropolen sehr hoch ist.

Die Kandidaten im Porträt: Heute und in den kommenden Ausgaben stellen wir Heinz Rolfes (CDU), Andreas Kröger (SPD), Birgit Kemmer (Bündnis 90/Die Grünen), Dirk Meyer (FDP), Karsten Stöber (Die Linke) und Jörg Großmann (Piraten) vor. Videos der Kandidaten gibt es im Internet unter www. http://www.noz.de/wahlvideos.

Text: Lingener Tagespost

 

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