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Richtfest beim SKM – Bezug für Mai 2013 geplant

20.10.2012

Gemeinsam befestigen (v. l.) Günter Rohoff, Heinz Rolfes, Reinhard Winter und Dieter Krone den Richtkranz am Kran. Foto: Wilfried Roggendorf

Gemeinsam befestigen (v. l.) Günter Rohoff, Heinz Rolfes, Reinhard Winter und Dieter Krone den Richtkranz am Kran. Foto: Wilfried Roggendorf

Anbau an der Lingener Lindenstraße nimmt Gestalt an

wrog LINGEN. Dreieinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich hat der SKM (katholischer Verein für soziale Dienste in Lingen e. V.) bei
seinem Erweiterungsbau an der Lingener Lindenstraße 1 Richtfest gefeiert. Vorsitzender Heinz Rolfes begrüßte nicht die Gäste aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft als Erstes, sondern die Bauhandwerker. „Ohne Sie wäre da alles nicht möglich“, lobte Rolfes deren Einsatz, bevor er einen Gast aus der Verwaltung doch noch besonders ansprach: „Ohne Geld ist auch nichts möglich“, begründete Rolfes, warum
der SKM die Nähe zu Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin des Landkreises Emsland, suche.

Das konnte Landrat Reinhard Winter gut verstehen. „Wir unterstützen den SKM jährlich mit über 100 000 Euro und sind auch am Erweiterungsbau, ebenso wie die Stadt Lingen, mit 200 000 Euro beteiligt“, sagte er. Winter sieht das Geld gut angelegt. „Ihr leistet eine wichtige Aufgabe in der Stadt und im Umfeld“, lobte er Vorstand und Mitarbeiter des SKM. Im Zeit- und Finanzplan Dieser Auffassung schloss sich Dieter Krone an. „Der SKM ist ein unverzichtbarer Baustein der Sozialarbeit in der Stadt Lingen“, sagte der Oberbürgermeister.

SKMGeschäftsführer Günter Rohoff erläuterte das Bauvorhaben näher. Der Platz in dem vor sieben Jahren bezogenen ehemaligen Gebäude der Stadtwerke an der Lindenstraße reiche nicht mehr aus. Wachsende und neu hinzugekommene Fachdienste hätten eine Erweiterung, durch
die auch bisher ausgelagerte Beratungsstellen des SKM unter ein Dach ziehen könnten, erforderlich gemacht. Rohoff ist zuversichtlich, dass ein Teil der über 50 Mitarbeiter des SKM im Mai 2013 die neuen Räume beziehen kann. „Wir sind im Zeitund auch im Finanzierungsplan“, betonte der SKM-Geschäftsführer.

Der Anbau, in dem auf 300 Quadratmeter Fläche auch sechs Kleinwohnungen geschaffen werden, sei insgesamt 802 Quadratmeter groß und koste 1 365 000 Euro. Neben den jeweils 200 000 Euro von Stadt und Landkreis habe das Deutsche Hilfswerk (die ehemalige ARD-Fernsehlotterie) 280 000 Euro beigesteuert. Der Rest werde durch Eigenkapital und Darlehen
finanziert.

Text: Lingener Tagespost

 

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